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Säulenobst – perfekt für Balkon und kleinste Gärten

Wer nicht viel Platz im Garten hat oder nur über einen Balkon verfügt, aber trotzdem selbst angebautes Obst ernten möchte, dem empfiehlt sich der Anbau von Säulenobst. Neben Äpfeln, Birnen und Pfirsichen lassen sich zum Beispiel auch Beerensorten platzsparend am Stab ziehen. Erden-Experte Floragard gibt hilfreiche Tipps:

Echtes Säulenobst hat von Natur aus ein schmales, seitentriebarmes Wachstum sowie keine Krone und kann platzsparend angebaut werden. Daneben empfehlen sich für kleine Gärten ebenfalls Halbstämme, Spindelbäume oder Spalierobst. Für die Kultivierung in großen Pflanzgefäßen auf Balkon und Terrasse eignen sich insbesondere neue Züchtungen von Säulenobst. Vor dem Kauf ist jedoch zu beachten: Ist die gewählte Sorte selbstbefruchtend oder benötigt sie eine andere Obstsorte als Befruchter in der Nachbarschaft. Für die Pflanzung im Kübel gilt: winterharte Sorten verwenden.

Säulenobst pflanzen
Der ideale Zeitpunkt zum Pflanzen ist März/April, wenn kein starker Frost mehr zu erwarten ist. Der ideale Standort ist vollsonnig bis halbschattig und windgeschützt. Säulenobst wird am besten direkt nach dem Kauf in lockere, nährstoffreiche Erde gesetzt. Hierfür eignen sich zum Beispiel die Bio-Erden Vielseitig! und Lecker! von Floragard. Auf Balkon und Terrasse benötigt die Pflanze ein entsprechend großes Pflanzgefäß mit mindestens 30 Liter Fassungsvermögen, das auf kleinen Füßchen stehen sollte, damit überschüssiges Gießwasser abfließen kann. Im Garten kommt sie in ein 60 bis 80 Zentimeter tiefes und breites Loch. Wichtig dabei: die Erde nach dem Einsetzen leicht festtreten, einen Gießrand anhäufeln und gut einschlämmen.

Säulenobst pflegen
Die Säulenobstbäumchen sollten regelmäßig beschnitten werden. Der beste Schnittzeitpunkt für Säulenobst ist je nach Kultur Mitte bis Ende Juni. Dabei gilt es auch den Fruchtansatz zu beachten. Überschuss bei Apfel, Birne und Pfirsich sollte gegebenenfalls ausgedünnt werden, denn zu viele Ansätze führen zu kleineren Früchten und schlimmstenfalls zum Ernteausfall im Folgejahr, weil die Pflanze ausgelaugt ist. Zwei Früchte pro Büschel sorgen für gute Erträge. Das Naschobst freut sich, wenn es zwei bis drei Mal in der Woche reichlich kalkarmes Wasser und im Frühjahr einen Langzeitdünger erhält. Besonders während der Blüte benötigt Säulenobst im Kübel Schutz vor Hagel, starkem Regen und Frost, damit die Ernte nicht geschmälert wird.

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