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Floragard Tipp: Hortensien vermehren

Mit ihrer Artenvielfalt und Blütenpracht bezaubern Hortensien in vielen Gärten. Wer den passenden Standort wählt und die Pflanzen ausreichend wässert, hat viel Freude an seiner Hydrangea – ob im Freiland oder im Topf. Ganz einfach lassen sich die Gewächse außerdem auch vermehren. Erden-Experte Floragard liefert dazu ein paar Tipps.

Der richtige Zeitpunkt zum Vermehren von Hortensien ist von Juni bis Juli. Die einfachste Methode ist die Vermehrung durch Stecklinge. In wenigen Schritten ist für „Nachwuchs“ gesorgt.

Der richtige Schnitt
Zunächst werden Kopfstecklinge mit 2-3 Blattpaaren ohne Blütenknospen mit einer Gartenschere oder einem Messer unterhalb des dritten Blattpaares abgeschnitten. Im Anschluss werden das unterste Blattpaar und der Trieb über dem mittleren Blattpaar entfernt. Damit über die verbleibenden Blätter weniger Wasser verdunsten kann und es dem Steckling zugutekommt, werden diese auch noch etwas beschnitten.

Die passende Erde
Bevor der Steckling circa zwei Zentimeter tief in befeuchtete Erde – zum Beispiel die Bio-Erde Sauer! von Floragard – gesetzt wird, hilft das Tunken in Bewurzelungspulver zur Förderung der Wurzelbildung. Erste Wurzeln sollten sich schon nach ein paar Wochen zeigen. Die auf Anzucht abgestimmte Erde enthält extra wenige Nährstoffe und regt auf diese Weise das Wurzelwachstum an.

Die gute Pflege
Um gut zu gedeihen, benötigen die Stecklinge einen schattigen Standort. Anzuchtschalen oder selbst gebaute Konstruktionen mit transparentem Plastikbeutel über dem Topf sorgen für ein entsprechend feuchtes, für die Anzucht ideales Klima. Das „Treibhaus“ sollte jedoch regelmäßig gelüftet und die Erde feucht gehalten werden.

Das erste Umpflanzen
Wenn sich ausreichend Wurzeln gebildet haben, geht die Reise der Stecklinge weiter. Die Jungpflanzen kommen in etwas größere Töpfe und werden ohne Abdeckung weiterhin an einem schattigen Ort kultiviert. Für dieses erste Umpflanzen eignet sich ebenfalls die Bio-Erde SAUER! von Floragard. Die torfreduzierte Erde mit niedrigem pH-Wert gewährleistet durch optimale Nährstoffversorgung ein gesundes Wachstum.

Tipp für die erste Überwinterung: Die noch etwas kälteempfindlichen Jungpflanzen vertragen am besten einen frostfreien, aber kühlen Ort – etwa im Gewächshaus oder in einem nicht zu dunklen Keller. Im Frühling können sie dann an ihren endgültigen Platz im Garten oder Terrassen- beziehungsweise Balkonkübel ziehen.

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