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Der richtige Zeitpunkt für die Aussaat

Frischer geht´s nicht: knackiges Gemüse aus dem eigenen Garten direkt auf den Tisch. Wer sich in der Saison auf eine reichhaltige Ernte freuen will, legt am besten schon früh mit den Vorbereitungen los. Erden-Experte Floragard gibt einige Tipps für die Anzucht von Gemüse.

Für einen Frühstart beim Gedeihen sorgt zum Beispiel ein Hochbeet. Die darin herrschende Wärme verbunden mit hohem Nährstoffgehalt bietet den Pflanzen optimale Wachstumsbedingungen. Die Aussaat ins Hochbeet kann Mitte März beginnen, abhängig von der Pflanzenart. Gerade Gemüsesorten, die aus südlichen Regionen stammen, sind ein wärmeres Klima gewohnt und sollten im Frühbeet, Gewächshaus oder irgendwo im Innenraum vorgezogen werden. Das ist zum Beispiel bei Paprika, Tomate oder Gurke der Fall.

Startschuss für die Anzucht
Anfang März bis Mitte März ist auch ein guter Zeitpunkt, um die Aussaat in Anzuchttöpfen zu starten und zunächst kräftige Jungpflanzen heran zu ziehen, bevor es für die Setzlinge ins Freie geht. Auf den Samentütchen ist der optimale Zeitpunkt angegeben.
Zur Anzucht gibt es eine Auswahl an Möglichkeiten. Aussaatschalen aus Kunststoff mit Haube bieten quasi einen Treibhauseffekt und lassen dadurch die Samen schneller keimen und die Pflanzen schneller wachsen. Ausgesät in einem Töpfchen aus Torf oder selbst gebastelt aus Karton beziehungsweise Zeitungspapier lassen sich die frischen Pflänzchen später direkt in ein größeres Gefäß oder ins Beet setzen.

Die richtige Erde verwenden
Normale Blumenerde ist zur Anzucht ungeeignet, da sie zu viele Nährstoffe enthält und dadurch keimhemmende Wirkung haben kann. Ideal ist eine spezielle Aussaaterde wie die schonend aufgedüngte Bio-Erde Aromatisch! von Floragard. Werden Tomaten, Zucchini, Auberginen und Co. pikiert oder kommen sie an ihren endgültigen Platz im Freien, ist Floragards torffreie Bio-Spezialerde Lecker! genau das Richtige. Der darin enthaltene vegane Dünger Flora Veggie Power sorgt mit den enthaltenen Nährstoffen für eine reiche Ernte.

Der Profitipp: Die Erde vor der Aussaat wässern. Dann werden lichtkeimende Samen wie etwa die von Sellerie, Salaten oder Kräutern, die nur auf der Oberfläche liegen dürfen, nicht durch anschließendes Gießen eingeschlammt. Zu den Dunkelkeimern, deren Samen circa ein bis zwei Zentimeter in die Erde gedrückt werden, gehören zum Beispiel Kürbis oder Möhren. Die Anzuchterde sollte zum regelmäßigen Wässern idealerweise besprüht werden.

Ins Freie mit dem Gemüse
Beginnt die frostfreie Periode, ist es an der Zeit, dass die Pflanzen nach draußen kommen; am besten zunächst tagsüber zum Eingewöhnen und Abhärten an einen hellen, sonnenfreien Ort, später dann an ihren geplanten Platz in Beet oder Kübel. Für robuste Pflanzen wie Kohl oder Salate kann es schon Ende April soweit sein. Empfindlichere Gewächse wie Tomaten oder Gurken sollten noch bis Mitte Mai warten. Zur Sicherheit schützt ein Gartenvlies die Pflanzen nachts. Optimal: ein Frühbeet mit Haube, die vor Kälte, starkem Regen und intensiver Sonneneinstrahlung schützt.

Die Angaben auf der Samenpackung informieren darüber, wann der beste Zeitpunkt zur Aussaat und zum Umzug ins Freie ist, ob es sich um Licht- oder Dunkelkeimer handelt und eventuell welche Gemüsesorte die ideale Nachbarschaft ist.

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