Die Zukunft des Gartens denkt anders!

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Das nächste große Ding der Digitalisierung? Gärten! Denn Gärten sind ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität und Zukunft unserer Gesellschaft. Das schließt zum einen die Gärten ein, die es schon gibt, vor allem aber die vielen neuartigen Umsetzungen von und in Gärten, die sich zunehmend in unseren Alltag integrieren werden.

WARUM SIND GÄRTEN SO WICHTIG FÜR DIE ZUKUNFT? DIE HINTERGRÜNDE.

Wir leben in einer Zeit, in der die Gestaltung der Zukunft mehreren Herausforderungen unterliegt: Digitalisierung als zukünftig prägende Struktur von Gesellschaft, Wirtschaft, Alltag, Politik, Bildung, Siedlungsformen usw. Eine zunehmende Zahl an Menschen, die spürt, dass sich etwas ändert, es aber nicht greifen kann. Verschiedene Umwelt- und soziale Themen, sich ändernde unternehmerische, politische und finanzielle Strukturen. Neue Entwicklungen in Städten, gerade in den kleineren und mittleren. Und oben drauf noch der Wechsel einer Epoche – von der „Moderne“ in die „humanistisch-ökologische Moderne“.

Bei all diesen Themen mag der/die ein oder andere am liebsten in seinen/ihren Garten gehen, den Blick schweifen lassen und hoffen, dass das alles irgendwie vorübergeht. Aber: Shift happens! Tatsächlich ändern sich durch diese Umstände 80 Prozent unseres Alltags beim Übergang der industriellen in die digitale Ära. Das sind 80 Prozent Chancen, es besser zu machen. Und wenn wir uns anschauen, wie wir heute leben, meist getrieben von industriellen Anforderungen statt menschlicher Normalität, dann lässt das Raum für positive Innovationen. Gärten werden hierbei eine zentrale Rolle spielen.

AUSFLUG NACH KOPENHAGEN UND PARIS

Kopenhagen hat das erkannt. Da gibt es zum Beispiel 8-spurige Straßen in der Innenstadt, gebaut, um optimale Bedingungen für die Industrialisierung zu schaffen. Diese heutigen Straßen waren bis in die 1930er-Jahre noch Gärten und Parks. Jetzt ist Digitalisierung, und Kopenhagen überlegt, diese Straßen wieder zurückzuwandeln. In eben diese Gärten und Parks plus, und das ist neu, urbane Agrarfläche.

Wenn Menschen mehr Zeit in ihrem Wohnviertel verbringen, dann muss das so gestaltet sein, dass man sich dort wohlfühlen kann. Paris hat hierzu die 15-Minuten-Stadt entwickelt. Innerhalb von 15 Minuten zu Fuß und auf dem Rad erreicht man alles, was man für den Alltag braucht, vor allem auch Natur. Auch hier werden Straßen in der bisherigen Form zurückgebaut und es entstehen Gärten.

Schon länger berühmt ist Paris für seine Dachgärten. Diese dienen auch hier nicht nur der Entspannung, sondern auch als urbane Anbaufläche und zur Regulation des Stadtklimas.

GARTEN; MENSCHEN UND STÄDTE ERGEBEN EINE NEUE SYMBIOTISCHE EINHEIT:

Und wo wir schon im Garten sind: Zukünftig – es geht eigentlich heute schon – können wir uns auf 5 Meter genau unser Restaurant-Menü in einen Garten bestellen. Ob unser oder ein städtischer Garten, es wird diese neuen Services geben, spätestens wenn autonomes Fahren sich ab 2022 in Europa durchsetzen wird.

Ein Beitrag von Max Thinius. Den Gesamten Text lesen Sie im Jahresbericht 2021 des IVG.

JAHRESBERICHT 2021

Unser Jahresbericht 2021 setzt sich mit der Zukunft des Gartens auseinander und dem Einfluss der Digitalisierung auf seine Entwicklung. Als Gastautor sieht der Futurologe Max Thinius Gärten als einen entscheidenden Faktor für die Lebensqualität und Zukunft unserer Gesellschaft an. Thinius zeigt unter anderem auf, warum Gärten so wichtig sind und welche besondere Rolle ihnen zukommen wird. Außerdem geben wir am aktuellen Jahresbericht wieder viele Einblicke in die Arbeit des IVG und seiner Fachabteilungen.

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