Marktzahlen 2017

Die klimatische Komponente

Das Wetter in den Frühjahrs- und Sommermonaten ist der externe Faktor für den Gartenmarkt schlechthin. Die folgende Grafik zeigt die drei wichtigsten Klimakomponenten Niederschlagsmenge, Sonnenstunden und Temperatur für das Jahr 2017 im Vergleich.

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Mit einem Zuwachs von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr fiel das erste Halbjahr 2017 für den Gartenfachhandel mehr als erfreulich aus. Die anderen Vertriebskanäle konnten ebenfalls zu Saisonbeginn deutliche Umsatzzuwächse erzielen. Auch wenn in der zweiten Jahreshälfte die Umsatzdynamik wieder deutlich abflachte, dürfte das Plus von 1,4 Prozent in 2017 für den Gesamtmarkt durchaus zufriedenstellen. Der Gartenmarkt bestätigte mit einem Umsatz von rund 18,6 Milliarden Euro – rund 260 Millionen Euro mehr als im Vorjahr – bereits im vierten Jahr hintereinander seinen leichten Wachstumstrend.

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Die Wachstumsträger unter den Warengruppen

In den Warengruppen zeigen sich für das Jahr 2017 keine größeren Überraschungen, wenn man einmal von dem unerwartet starken Plus im Bereich Grün Indoor (+2,1 Prozent) absieht. Während Grün Outdoor und Gartenmöbel nahezu unverändert tendieren, so zeigt sich für den Bereich der Gartentechnik ein Zuwachs in Höhe von 2,4 Prozent. Wachstumsträger sind ebenfalls die Warengruppen Erden, Düngemittel, Pflanzenschutz, die Gartenausstattung inklusive Holz und Wasser im Garten sowie der Bereich Grillen im Garten mit Zuwachsraten von 1,6 bis 1,8 Prozent.

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Die Trends in den Vertriebswegen

Während der Großhandel (Baumschulen & Fach-Großhandel) abermals ein deutliches Minus (-2,5 Prozent) verzeichnen musste, konnten Gärtnereien und Blumenfachhandel die Umkehr ihres Bedeutungsverlusts bereits im zweiten Jahr in Folge bestätigen. Mit einem Plus auf Marktniveau (1,4 Prozent) liegt ihr Marktanteil bei 15,5 Prozent. Die größten Umsatzzuwächse erwirtschafteten abermals der Distanz- und Möbelhandel mit einem starken Plus von 9,4 bzw. 9,6 Prozent. Die Vertriebskanäle Fachgartencenter sowie Bau- und Heimwerkermärkte konnten ein überdurchschnittliches Umsatzplus von 3,6 Prozent und 2,3 Prozent realisieren und ihre Marktanteile leicht ausbauen. Leicht an Umsatz eingebüßt haben 2017 die großflächigen SB-Warenhäuser mit einem Minus in Höhe von 0,6 Prozent, was aber nicht zu Verschiebungen der Marktanteile führt.

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Die kompletten Marktzahlen 2017 sind im aktuellen IVG Jahresbericht nachzulesen. Er kann kostenlos in der IVG Geschäftsstelle per Mail an verband@ivg.org bestellt werden.

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