E-Commerce im Gartenmarkt

Nach einem Plus von über 12 Prozent im Vorjahr haben die E-Commerce-Umsätze im Gartenmarkt in 2018 erneut ihre starke Dynamik untermauert, wenngleich die Höhe der jährlichen Wachstumsraten in den letzten Jahren abgenommen hat. Um rund 11 Prozent auf 1,0 Mrd. Euro stiegen 2018 die Internet-Verkaufsumsätze von Gartenprodukten.

In der Summe erzielen die Online-Vermarktungskanäle des stationären Handels, der Katalogversender, der Internet-Pure-Player und der Hersteller einen Garten- Gesamtmarktanteil in Höhe von 5,4 Prozent.

Die E-Commerce-Umsätze im einzelhandelsrelevanten Gartenmarkt (d. h. ohne GaLaBau) belaufen sich auf 5,9 Prozent. 2017 lagen sie bei 5,4 Prozent.

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Der Blick auf die Umsatzverteilung nach den genannten Online-Vertriebswegen verdeutlicht trotz der Dominanz des Online-Pure-Players Amazon den nach wie vor hohen Stellenwert des stationären Handels (Bau- und Heimwerkermärkte, Fachgartencenter, Gärtnereien, Motoristen, Möbelhandel, Lebensmitteleinzelhandel etc.). In 2018 haben die stationären Formate (inkl. Market Places von stationären Händlern auf Plattformen) in der Summe den reinen Online-Spezialisten etwa 0,2 Prozentpunkte an Marktanteilen abnehmen können.

Aktuell entfallen rund 61 Prozent der Online-Umsätze auf stationäre Handelsbetriebsformen. Als wichtigster Vertreter der stationären Händler im Online-Markt haben die Bau- und Heimwerkermärkte mittlerweile den Gartenfachhandel (Fachgartencenter und Gärtnereien/Blumenfachgeschäfte) abgelöst. Derzeit halten die Bau- und Heimwerkermärkte einen Garten-Online-Marktanteil von 19,6 Prozent, der traditionelle Gartenfachhandel kommt demgegenüber auf rund 17,4 Prozent. Grund für diese Entwicklung sind die hohen Investitionen der Baumarktbetreiber in die Cross-Channel-Konzepte, die sich vor allem in einer überproportional hohen Dynamik der Online-Umsätze niederschlagen.

Mit deutlichem Abstand zu den vorgenannten Anbietern liegt der sonstige stationäre Handel (vorwiegend branchenfremde Anbieter) mit 8,0 Prozent ebenso deutlich vor den übrigen Anbietern aus dem stationären Handelsumfeld.

Demgegenüber kommt der Distanzhandel (Internet-Pure-Player, Versandhandel Online, Hersteller Online sowie TV-Shops Online) trotz eines respektablen Umsatzzuwachses im Amazon-Eigengeschäft nur noch auf einen Marktanteil am Online-Volumen in Höhe von 39,2 Prozent.

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