03.01.2018

Konzept „Nature Garden“: Selecta one leitet weitere Schritte zum Erhalt der Biodiversität ein

Wie bereits in der Pressemittelung vom 20. November kommuniziert, führte Selecta one im Sommer 2017 in Kooperation mit der staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau (LVG) in Heidelberg, der Gärtnerei Staudenrausch und der Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim eine Untersuchung zu insektenfreundlichen Pflanzen durch. Dabei konnten Ergebnisse ermittelt werden, welche Sorten besonders von blütensuchenden Insekten beflogen werden und zu deren Ernährung beitragen. Zu finden sind die Versuchsergebnisse in der zugehörigen Pressemitteilung auf der Selecta-Website. Das Projekt dient zur Entwicklung und Einführung eines biodiversitären Züchtungsprogramms zur Steigerung der Attraktivität des urbanen Grüns für Insekten, mit dem Hintergrund, das Selecta-Sortiment mit insektenfreundlichen Sorten zu verstärken.

Eine weitere bereichernde Aktivität im Rahmen dieses Projektes war die Kooperation mit einem Imker aus Franken: Matthias Habicht wohnt in Wassertrüdingen bei Nördlingen. Mit großer Faszination geht er zusammen mit Alfons Dietrich, seinem Schwiegervater in spe, dort seinem größten Hobby – der Bienenzucht und Imkerei nach. 50 Bienenvölker nennt er sein eigen. Ein Bienenvolk kann mehrere 1.000 Mitglieder aufweisen: Oberhaupt des Bienenvolkes ist die Königin, als Mutter von bis zu 40.000 Arbeiterinnen und etwa 500-1.000 Drohnen. „Durch den Duft oder die Farbe werden die Arbeiterinnen von den Blüten angelockt. Beim Sammeln von Nektar und Pollen, welche die Nahrungsgrundlage für das Bienenvolk darstellen, bleiben Pollen an den Haaren der Arbeiterin kleben und werden so von Blüte zu Blüte getragen. Diesen Prozess nennen wir Bestäubung. Die Bestäubung stellt die Grundlage für Ökologie (Biodiversität: Erhalt des pflanzlichen Artenreichtums), sowie für die Wirtschaftlichkeit in der Landwirtschaft (Qualität von Obst) dar,“ so Habicht.

Dem Hobbyimker wurden Sorten aus verschiedenen Pflanzengattungen von Selecta One zur Verfügung gestellt. Ziel war es, seinen über zwei Millionen Honigbienen im Spätsommer zusätzliche Nahrungsquellen zu bieten. Unter den Pflanzen waren verschiedene Sorten von Bidens, Gaura, Bracteantha, Heliotrop, Echinacea, Lobelien und Dahlien. Wobei laut den Beobachtungen des Imkers insbesondere die Dahliensorten Dalaya ‚Shari‘ und Dalaya ‚Bali‘ angeflogen wurden. „Kaum erstrahlte die Sonne, waren diese beiden Dahliensorten voll besetzt mit den Arbeiterinnen, die ‚Shari‘ und ‚Bali‘ als Nahrungsquellen nutzten“, so Habicht. Bis zu den letzten warmen Tagen des Herbstes 2017 konnten Matthias Habichts Bienenvölker die Pflanzen von Selecta One als Nahrungsquellen nutzen. Pollen und Nektar der Selecta-Sorten sind nun Bestandteile einer Blütenhonigmischung des Hobbyimkers.

Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Kooperation mit dem Imker und die Ergebnisse der Versuche lässt Selecta one in sein Sortiment einfließen und betitelt das Konzept mit dem Namen „Nature Garden“. Selecta one geht damit aktiv auf den Handel zu, und informiert und unterstützt bei der Vermarktung insektenfreundlicher Pflanzen in Form von Bereitstellung von POS-Materialien, wie zum Beispiel Poster, CC-Banner, Töpfe und Etiketten.
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