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Urlaubsstimmung im Gartenparadies
Viel gibt’s im Garten jetzt nicht zu tun. Die Sonne scheint, die Rosen duften und man hat so richtig Lust, auszuspannen und seine selbstgeschaffene Freizeitoase zu genießen.
Natürlich muss der Rasen nach wie vor gemäht werden. Aber das ist mit einem modernen Mulchmäher schnell gemacht. Das Schnittgut bleibt fein zerkleinert liegen und schützt den Rasen vor dem Austrocknen.
Der schöne Sommerflor braucht seine tägliche Wasserration. Das macht auch nicht viel Mühe mit einem installierten Bewässerungssystem und Pflanzgefäßen mit Wasserspeicher.
Das Gemüsebeet bekommt abends, wenn die Sonne nicht mehr so sticht, seine Streicheleinheit mit der langstieligen Gartenhacke. So bleibt die Erde locker und man selbst hat ein bisschen Bewegung in frischer Luft.
Es ist also alles ganz entspannt – eben Sommer im Garten mit viel Zeit in gemütlichen Polstern unterm Sonnenschirm.
Nur manchmal muss man sich doch ein klein wenig ärgern über Blattläuse, Schnecken und auch die lästigen Ameisen, die frech über die Terrasse marschieren. Da bleibt ein Abstecher ins nächste Gartencenter nicht aus, um die ungebetenen Sommergäste mit geeigneten Mitteln in ihre Schranken weisen zu können.
Bei dieser Gelegenheit kann man dann gleich noch Grillkohle mitnehmen für die geplante Gartenparty am Wochenende. Es ist einfach schön, einen Garten zu haben – ein ganz persönliches Stück Natur und Lebensfreude! (IVG)
gültig bis: August - 1395 Zeichen
Vertikutieren und lüften – was ist der Unterschied?
Düngen, wässern, Moos- sowie Unkrautbekämpfung und immer wieder mähen – das sind wichtige Pflegemaßnahmen, die den Rasen gesund wachsen und schön aussehen lassen. Im Frühjahr und Herbst kommt noch das Vertikutieren hinzu und in den Monaten dazwischen sollte der Rasen gelüftet werden.
Vertikutieren und Lüften haben ein gemeinsames Pflegeziel: Den Rasenfilz stoppen! Der entsteht durch Vegetationsreste und wirkt wie eine Luftsperre. Beim Vertikutieren kämmen Spezialgeräte vorhandenen Rasenfilz kraftvoll aus der Grasnarbe heraus, entfernen dabei auch Moospolster und ritzen gleichzeitig noch die Bodenoberfläche leicht an. Vertikutieren ist also eine intensive Grundreinigung des Rasens, die der Industrieverband Garten zum Saisonbeginn und dann noch einmal im Herbst empfiehlt.
Das Lüften des Rasens ist gewissermaßen die Pflegekur. Sie verhindert, dass sich Rasenfilz erneut bilden kann. Zum Lüften werden Geräte mit elastischen Stahlfedern eingesetzt. Sie gleiten wie eine Bürste durch den Rasen. Einmal im Monat, so raten Experten des Industrieverbandes Garten, sollte man dem Rasen diese Schönheitspflege vor dem Mähen gönnen.
Mehr Informationen zum Thema: www.ivg.org unter den Suchbegriffen Vertikutierer und Rasenlüfter als Links zu IVG-Mitgliedsfirmen. (IVG)
gültig bis: jederzeit - 1270 Zeichen
Wässern mit Maß und Ziel
Beim Wässern von Pflanzen lässt sich keine gültige Grundregel aufstellen. Es kommt immer auf die Umstände an. Gefäßkulturen müssen häufiger als Pflanzen in gewachsener Erde gegossen werden. Blumenkästen und andere Pflanzgefäße mit Wasserspeicher sind deshalb besonders beliebt. Sie entbinden Gartenfreunde von der täglichen Anwesenheitspflicht, nur um ihren Sommerflor auf dem Balkon oder der Terrasse mit Wasser versorgen zu müssen.
Bei Gartenkulturen ist es eher nachteilig, häufig zu wässern. Der Boden speichert in der Regel genug Porenwasser, so dass Pflanzen nicht gleich Durst leiden müssen. So empfiehlt der Industrieverband Garten, Rasen bei Niederschlagsmangel nur einmal wöchentlich zu beregnen. Dann aber sollten je nach Bodenbeschaffenheit 10 bis 15 Millimeter je Quadratmeter mit einem Versenk-, Viereck- oder Rundregner gleichmäßig verteilt werden. Bei Gehölzen ist es ähnlich: selten, aber richtig durchdringend wässern.
In Blumenrabatten, Erdbeer- und Gemüsebeeten bietet sich das Verlegen von Tropfschläuchen oder bodennahen Bewässerungssystemen an. Sie haben den Vorteil, dass die Blätter der Pflanzen kaum benetzt werden. Das beugt Pilzkrankheiten vor.
Mehr Informationen zum Thema: www.ivg.org unter den Suchbegriffen Bewässerung und Pflanzgefäße als Link zu IVG-Mitgliedsfirmen. (IVG)
gültig bis: jederzeit - 1307 Zeichen
Rückschnitt lässt Rittersporn erneut aufblühen
Rittersporn, Garten-Salbei, Pracht-Storchschnabel und die Rote Spornblume sind Stauden, die schon im Frühsommer blühen. Mit einem scharfen Rückschnitt kann man diese Stauden zu einer zweiten Blüte anregen. Der Industrieverband Garten rät Staudenfreunden, dabei beherzt vorzugehen. Sobald der erste Flor weitgehend verblüht ist, sollte die Gartenschere nur wenige Zentimeter über dem Boden angesetzt werden. Durch einen zeitigen und kompromisslosen Rückschnitt treiben die Stauden neu aus und es dauert nicht lang, bis sie ein zweites Mal blühen.
Den Wiederaustrieb und den zweiten Blütenflor sollten Gartenfreunde mit einer Nachdüngung gezielt unterstützen. Extra für Stauden gibt es Spezialdünger, deren Nährstoffzusammensetzung auf die besonderen Bedürfnisse dieser Pflanzengruppe abgestimmt ist.
Die frischen Austriebe des Rittersporns sind ein gefundenes Fressen für Nackt-schnecken. Sie können in einer einzigen Nacht die Vorfreude auf einen zweiten Blütenflor zunichte machen. Gartenfreunde sind deshalb gut beraten, wenn sie um die Pflanzen herum Schneckenkorn als Köder auslegen.
Mehr Informationen zum Thema: www.ivg.org unter den Suchbegriffen Spezialdünger und Pflanzenschutz als Link zu IVG-Mitgliedsfirmen. (IVG)
gültig bis: Juli - 1227 Zeichen
Sie können die Texte auch als PDF Datei herunterladen:
ivg_hg_0305_1.pdf (310 KB)
ivg_hg_0305_2.pdf (65 KB)
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